Was ist eine
ThomasMesse?

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Namenspatron dieser Gottesdienst-Form ist Thomas, der Zweifler
im Kreis der Jesus-Freunde. Er konnte nicht glauben, bloss weil
andere begeistert waren. Er suchte die unmittelbare Begegnung mit
dem auferstandenen Christus (Joh. 20).
Genau das will die ThomasMesse vermitteln: Begegnung mit dem Auferstandenen
auf unaufdringliche, nicht vereinnahmende Weise. Erfahrungsgemäss
spricht die ThomasMesse v.a. suchende Frauen und Männer an, die
sich von ihrem Glauben noch nicht verabschiedet haben.
Was ist anders an diesem Gottesdienst?
Vieles ist überhaupt nicht anders. Jedenfalls wird da keine Multimedia-Show
abgezogen. Die ThomasMesse ist kein Event und auch kein Spektakel.
Dennoch gibt es Unterschiede:
- Die TM ist keine One-Man-Show. Zwanzig oder mehr Frauen und
Männer teilen hier alle wichtigen gottesdienstlichen Funktionen
unter sich auf.
- Der traditionelle Gottesdienst beansprucht überwiegend Gehör,
Verstand und Sitzleder. Zur ThomasMesse gehört, dass auch Leib
und Seele, Tast- und Geruchsinn, Augen und die Augen des Herzens
mitfeiern.
Und vor allem: Bei der ThomasMesse kommt die Kirche in Bewegung.
Im Zentrum dieser Gottesdienst-Form steht die offene Phase, bei
der an verschiedenen Workshops teilgenommen werden kann.
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